UNSERE GESCHICHTE

Die Geschichte von Tepcomp beginnt im Jahre 1984, als Henry Sahonen und Heikki Mustonen die Firma Turun Elektroniikkapalvelu Oy gründeten. Das unternehmerische Zweigespann kannte sich bereits durch die Tätigkeit bei seinem ehemaligen Arbeitgeber, Teleste, bei dem Henry als Beauftragter für Werkstoffe und Heikki als Beauftragter für Qualitätssicherung tätig war.

Beide waren sehr gut mit der Elektronikbranche vertraut. Des Weiteren hatten sie den für unternehmerische Individuen nicht alltäglichen Mut, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Die Auftragsfertigung von Elektronikprodukten war selbstverständlich ein Geschäftsbereich, von dessen Bedeutung und Ausbaufähigkeit beide Männer von Grund auf überzeugt waren.

Das Unternehmen nahm jedoch praktisch erst 1985 seinen Betrieb auf. Das Betriebsgelände umfasste anfangs gemietete 100 m² und befand sich auf zwei Etagen verteilt in der Vajossuontie 3 in Turku. In einer kleinen Werkstatt fertigte das Zweigespann sein erstes Produkt für Wallac – ein Unternehmen, das bis heute zu den Kunden der Firma gehört.

Henry Sahonen begann als Geschäftsführer des Unternehmens. Das Unternehmen erhielt weitere personelle Verstärkung, als mit Lenita Lund eine geschickte Mitarbeiterin für die Produktionsabteilung verpflichtet werden konnte. Gleichzeitig mit Lenita stellte die Firma weitere Mitarbeiter ein und nach zwei Jahren war der Mitarbeiterstamm bereits auf über zehn Personen angewachsen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit noch mehrere Mitarbeiter, die bereits seit den Gründerjahren dabei sind. In den Anfangsjahren bestand die erste große Investition des Unternehmens in einer Schwalllötmaschine.

Am Anfang gab es keine Schichtarbeit

Am Anfang nahmen wir uns die Arbeit buchstäblich mit nach Hause. Es gab sehr viel Arbeit und nicht genug Personal, um sie zu bewältigen. Ebenso mussten zahlreiche Aufgaben in der Elektronikbranche, die heute automatisiert sind, noch von Hand ausgeführt werden. Oft war am Ende des Arbeitstages der Kofferraum des Autos mit Elektronikbauteilen gefüllt und die Arbeit wurde daheim fortgesetzt. Die harte Arbeit zahlte sich aus und wir konnten unsere Tätigkeit mit steigendem Einkommen ausbauen.
Im Jahre 1987 erfuhr das Unternehmen mit Ulla Mustonen, Heikkis Ehefrau, einen weiteren Personalzuwachs. Sie war für die Verwaltung in der expandierenden Firma verantwortlich. 1988 verließ Henry Sahonen das Unternehmen und verkaufte seine Firmenanteile an die Familie Mustonen.

Gegen Ende der 1980er-Jahre erlebte das Unternehmen einige Übergangsschwierigkeiten, wobei das Hauptproblem in unzureichenden Räumlichkeiten bestand. Ulla und Heikki versuchten fieberhaft, Ordnung in das Betriebsgelände zu bringen, das jetzt bedingt durch die zahlreichen neuen Maschinen und Mitarbeiter aus allen Nähten zu platzen drohte. Und so begann die Firma mit dem Bau ihrer eigenen 500m² großen Fertigungshalle in Oriketo. Gleichzeitig verließ Heikki den Produktionsbereich, um sich auf die Leitung des Unternehmens zu konzentrieren und damit der Firma eine richtige Betriebsstruktur zu geben.

Herausforderungen und wichtige Fortschritte

Zu Beginn der 1990er-Jahre beschäftigte das sechs Jahre alte Unternehmen bereits 20 Mitarbeiter und hatte sich schon einen Namen gemacht. Der Bau der neuen Werkstatt war 1990 abgeschlossen und Heikki hatte zahlreiche Ideen für den Ausbau des Unternehmens. Er war jetzt mehr denn je davon überzeugt, dass eine hauseigene Produktdesignabteilung die Position des Unternehmens stärken und der Firma auf dem Markt eine herausragende Position verschaffen würde.

Im Jahre 1991 eröffnete Tepcomp seine hauseigene Designabteilung, indem die Firma den Elektronik-Designer Juha Koivisto verpflichtete. Er arbeitet auch nach 20 Jahren noch im Unternehmen. Mit der Produktentwicklung begann das Unternehmen, maßgeschneiderte Produkte weiterzuentwickeln. Der alte Firmenname Turun Elektroniikkapalvelut wurde in Tepcomp Oy geändert, da sich dieser Name einfacher für die Kunden und beim Ausfüllen von Formularen erwies!

Im Herbst desselben Jahres wurde die finnische Währung, die Finnmark, entwertet und im nächsten Jahr wurde sie zum Floating freigegeben. Die folgenden Jahre waren für finnische Firmen, darunter auch Tepcomp, nicht einfach, da das neue Fabrikgebäude des Unternehmens mit einem Währungskredit finanziert wurde. In der Praxis bewirkte die Währungsentwertung die Verdopplung der Kreditsumme des Unternehmens auf dem Papier, was das Unternehmen mit einem Schlag völlig auf den Kopf stellte.

Das gesamte Jahr 1992 und zu Beginn des Folgejahres reiste Heikki Mustonen durch ganz Finnland, um neue Kunden ausfindig zu machen. Das war keine leichte Zeit, die das durch die vorherrschende Situation in seiner Tätigkeit eingeschränkte Unternehmen nur aufgrund seines aus verschiedenen Industriesektoren erworbenen Kundenstammes überlebte. Diese Krise zeigte, dass ein breit gefächerter Kundenstamm ein gutes Rezept gegen unerwartete Veränderungen ist. Diese Devise und Strategie sind bis zum heutigen Tag fest im Denken des Tepcomp-Managementteams verankert.

Richtung Russland

Obwohl der wirtschaftliche Zusammenbruch und das darauf folgende Chaos in der Geschäftswelt für viele unüberwindbar schien, konnte der erfinderische Heikki Mustonen die Zukunft voraussagen. Er fand bei seinen zahlreichen Kundenbesuchen heraus, dass ein Bedarf für traditionelles manuelles Setzen bestand. Aufgrund des starken Preiswettbewerbs in Finnland konnte die Arbeit jedoch nicht kostengünstig geleistet werden.

Heikki plante eine erhöhte Effizienz in der Produktionskette und so begann im Jahre 1993 die Produktion in Russland, im kleinen Dorf Wärtsilä, als Zulieferunternehmen. Die Produktionsstätten für diese Tätigkeit wurden von einem örtlichen Sägewerk gemietet und anfangs wurden Fertigungsmaschinen von Finnland nach Russland verlagert. Die Verantwortung für den russischen Geschäftsbereich übernahm Ullas Bruder, Sami Norppa, den Heikki überzeugt hatte, sich einer neuen Herausforderung an der östlichen Grenze zu stellen. 

Sami zog von Kuopio nach Joensuu, von wo aus er Russland in den kommenden acht Jahren etwa 2000 Besuche abstattete. Die Werkstoffe für die herzustellenden Waren wurden per LKW nach Joensuu gebracht, von wo aus sie Sami per LKW nach Russland brachte, bevor er dann abends mit den fertigen Waren nach Finnland zurückkehrte. Anfangs war das gar nicht so einfach, aber innerhalb von zwei Jahren waren wir dann mit den landestypischen Gepflogenheiten vertraut und bewerkstelligten die mit dem Papierkram verbundene Bürokratie mit professioneller Akribie.

Die in Russland angesiedelte Produktion nahm schnell zu und letztendlich wurden dann sogar 50 der 3.000 Einwohner des Dorfes Wärtsilä von Tepcomp beschäftigt. Die Einheimischen schätzten das Unternehmen und die wirtschaftlichen Vorteile, die es der Region brachte. Im Nachhinein kann man die Aktivität in Russland sehr wohl als dynamisch bezeichnen.

Der Beginn der LED-Herstellung

In Bezug auf wichtige Entscheidungen verfolgte Heikki Mustonen einen zentralen Führungsstil, obwohl er den Ansichten der Unternehmensmitarbeiter stets sorgfältig Gehör schenkte. Während seiner Zeit als Geschäftsführer lernte Heikki, schnell Entscheidungen zu fällen und richtig auf Veränderungen zu reagieren. Im Jahre 1997 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht, der die neue Richtung bestimmte, die das Unternehmen einschlagen sollte. Tepcomp begann mit der Entwicklung von LED-Produkten, auf die Heikki Mustonen große Hoffnungen setzte. 

Die allerersten LED-Kundenlösungen waren Front- und Rücklichter für Fahrräder. Nach einiger Zeit lieferte Tepcomp dann Seitenleuchten für Reisebusse, die größtenteils von Tepcomps hauseigenem Designteam entwickelt wurden. Die Abteilung Produktgestaltung und -entwicklung war vielen Kunden ein nützlicher Partner, da herkömmliche Lampen und LED-Technologie kaum Gemeinsamkeiten aufwiesen. Im selben Jahr verpflichtete das Unternehmen den ersten Vollzeit beschäftigten Einkäufer.

Mitte der 1990er-Jahre wurde die Oberflächenmontage bei Tepcomp größtenteils von Hand ausgeführt. Im Jahre 1998 wurde das Werksgebäude in Oriketo, das jetzt zu klein geworden war, zum Verkauf angeboten. Man fand neue Räumlichkeiten in der Virusmäentie 65, die mehr Platz sowie bessere Gegebenheiten für neue Maschinen boten. Im Folgejahr erwarb die Firma eine Oberflächenmontagemaschine der Marke Mydata – ebenso wie einen Reflow-Brenner. Anfangs wurde die Maschine in zwei Schichten betrieben und das gesamte Personal in ihrem Betrieb geschult. In der Praxis bedeutete dies, dass die Maschine nie stillstand!

Das auf das Jahr 2000 folgende Jahrzehnt – die richtige Zeit für Investitionen

Die ersten Jahre nach dem Jahr 2000 brachten das Internet-Fieber nach Finnland. Zu Ende des alten sowie auch zu Beginn des neuen Millenniums priesen die Verfechter einer „neuen Wirtschaftsordnung“ lautstark die Vorteile des Internets, was – nachdem die IT-Blase geplatzt war – auch Wellen in der Elektronikbranche schlug.

Diesmal war Tepcomp jedoch nicht so stark von der Rezession betroffen wie noch ein Jahrzehnt zuvor. Es gab ein beträchtliches Serienproduktionsvolumen, das jedoch in kleineren Losgrößen hergestellt wurde. Was das Unternehmen durch beide Rezessionsperioden rettete war die Tatsache, dass es nicht zu stark von technologischen Modeerscheinungen abhängig war. Zu Beginn des neuen Millenniums befand sich stets mindestens ein Kundensektor von Tepcomp im wirtschaftlichen Aufwind, und so florierte das Geschäft.

Dies zeigte sich ebenfalls im Investitionsbereich. Fünf Jahre zuvor hatte Heikki seine Hoffnungen nicht ohne Grund auf die LED-Technologie gesetzt. Der Anteil der LED-Produkte am Gesamtumsatz war von Jahr zu Jahr gestiegen, und in den ersten Jahren nach 2000 hatten sie sich zu einem rentablen Geschäft entwickelt. Im Jahre 2001 wurde eine HEEB-Setzmaschine für den Bau Stand-basierter LED-Produkte erworben und die alte Schwalllötmaschine wurde durch eine neue ersetzt. Im Folgejahr wurde eine zweite Mydata-Oberflächenmontagemaschine erworben, die – kombiniert mit einer gesteigerten Produktionskapazität – zusätzliche Sicherheit und Flexibilität brachte.

Die Tätigkeit von Tepcomp hatte ein Stadium erreicht, in dem sich das Unternehmen von einer kleinen Firma auf die nächste Stufe begeben musste. Ein Schritt dazu bestand in der Annahme von Qualitätsstandards. Heikki war für dieses Projekt verantwortlich und sorgte dafür, dass der größte Teil der Inhalte den ISO 9000:2000 und ISO14001 Qualitätsnormen entsprach. Im Jahre 2003 erhielt unser Betriebssystem seine Zertifizierung und es wurden ebenfalls ein Geschäftsplan sowie eine Technologie-Strategie für LED-Produkte erstellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tepcomp ebenfalls ein selbst entwickeltes Qualitätskontrollsystem in Form einer optischen Kontrolleinrichtung für LED-Produkte eingeführt.

Die moderneren Maschinen gestatteten in den Jahren nach 2000 eine verbesserte betriebliche Effizienz sowie die Herstellung hochentwickelter Produktionsbauteile. So erfolgte zum Beispiel die Herstellung von Leiterplatten für LED-Reisebus-Seitenleuchten in mechanischer Oberflächenmontage. Die Produktion in Russland wurde bis zum Frühjahr 2003 fortgesetzt; danach wurde beschlossen, die Produktion östlich der Grenze aufgrund der verstärkten Zoll-Bürokratie einzustellen. Dank unserer neuen Maschinen waren wir nun imstande, uns auf ausreichend hohem Niveau am finnischen Wettbewerb zu beteiligen, und daher hatte die Schließung der russischen Produktionsstätte keinerlei negative finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen.

In den Jahren nach 2000 wurde das LED-Geschäft weiter ausgebaut, jedoch blieb die Auftragsfertigung von Elektronikbauteilen sehr lange die Haupteinkommensquelle des Unternehmens. Die LED-Produktion machte in etwa 20 Prozent des Umsatzes aus. Sehr viel Pionierarbeit wurde auf dem Gebiet der LED-Produkte geleistet, was unterschiedliche Prototypen belegen. Man könnte sagen, dass Tepcomp seiner Zeit im Bereich LED-Technologie voraus war, da die Märkte damals noch nicht für neue Anwendungen bereit waren. Fast alle zeigten Interesse, aber die Kunden wagten es noch nicht, auf neue Technologien für ihre Produkte zu setzen. Dies war oft zum Teil dadurch begründet, dass dies zum Beispiel eine Änderung des Produktdesigns nach sich zog.

Aufgrund mehrerer Produkte war Heikki zu einem echten LED-„Guru“ geworden und bei Seminaren ein begehrter Gastredner. Sami Norppa übernahm 2004 die Aufgabe des Geschäftsführers der Firma und Heikki konzentrierte sich von nun an auf LED-Projekte, was den strategischen Kurs verdeutlichte. Die Auftragsfertigung und der LED-Produktvertrieb wurden voneinander getrennt und es erfolgten verstärkt Investitionen in den technischen Support, der – besonders für den LED-Kundendienst – eine wichtige Rolle spielte.

Im Jahre 2005 wurde das Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr abgestimmt. Im selben Jahr wurden unsere Mitarbeiter in der bleifreien Fertigungstechnik geschult, die auf alle von uns hergestellten Bauteile ausgerollt wurde. Im Jahre 2006 erwarb Tepcomp eine neue Schwalllötmaschine sowie einen Reflow-Brenner zur bleifreien Produktion. Im selben Jahr wurden Heikki und Ulla Mustonen mit dem Millennium Award für fortschrittliche LED-Technologie ausgezeichnet – diese Auszeichnung hätte in Finnland keine würdigeren Empfänger finden können.

LED-Produkte brauchen wie auch jede andere neue Technologie einige Zeit, um sich durchzusetzen. Tepcomp führte die allerersten LED-Leuchten mit eigener Linse auf dem Markt ein. Des Weiteren richtete das Unternehmen in Reaktion auf ein auf Messen bekundetes Interesse einen Online-Shop für Kunden ein, der sich auf LED-Leuchten konzentrierte. Den größten Teil der LED-Produktion bildeten jedoch Kundenprodukte und –Projekte, wie Brücken- und Gebäudebeleuchtungen. Im Jahre 2006 wurde Tepcomp als Mitglied in das ’LED Light for You’ Netzwerk aufgenommen.

Im selben Jahr erwarb Tepcomp sein erstes AOI- (Automatisches optisches Inspektions-) Gerät. Es wurde eine alljährliche Unternehmensstrategie erstellt. Das Unternehmen beschäftigte 35 Mitarbeiter sowie eine große Anzahl ausgelagerter Mitarbeiter.

Das Jahr 2007 brachte Investitionen in neue Maschinen. Die konventionelle, Blei-basierte Schwalllötmaschinenstraße wurde ersetzt, und die Setzkapazität Stand-basierter LED-Produkte wurde durch den Erwerb einer Mydata-Setzmaschine gesteigert. Im Jahre 2008 wurden eine Mydata-Oberflächenmontagen-Fertigungsstraße erworben und der Reflow-Brenner der alten Mydata-Oberflächenmontagen-Fertigungsstraße erneuert. Für Tepcomp erwies sich das Jahr 2008 als sehr ergiebig und das Geschäft boomte, obwohl zu dieser Zeit eine wirtschaftliche Flaute herrschte.

Neue Stärke ermöglicht weiteres Wachstum

Gegen Ende des letzten Jahrzehnts begannen sich Heikki und Ulla Mustonen mit dem Gedanken an den Ruhestand und dem Verkauf des Unternehmens zu tragen. Ihr Unterfangen war erfolgreich gewesen, hatte jedoch auch Kraft gekostet. Beide waren der Auffassung, dass es einer neuen Leitung bedurfte, um das Unternehmen auf die nächste Expansionsstufe zu bringen.

Gegen Ende des letzten Jahrzehnts begannen sich Heikki und Ulla Mustonen mit dem Gedanken an den Ruhestand und dem Verkauf des Unternehmens zu tragen. Ihr Unterfangen war erfolgreich gewesen, hatte jedoch auch Kraft gekostet. Beide waren der Auffassung, dass es einer neuen Leitung bedurfte, um das Unternehmen auf die nächste Expansionsstufe zu bringen.

Heikki überlegte sich sehr genau, an wen Tepcomp verkauft werden sollte und so wurden verschiedene Bewerber um das Unternehmen mehrfach zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Es war sein fester Wunsch, dass Tepcomp auch weiterhin in guten Händen fortgeführt werden und die Geschäftsentwicklung auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen sollte. Heikki traf Pekka Leppälä mehrmals und gelangte zunehmend zu der Überzeugung, dass er in ihm den richtigen Kandidaten gefunden hatte.

Pekka verfügte bereits über eine fast zehnjährige Erfahrung im Vertrieb von Papiermaschinen in der ganzen Welt. Er konnte eine langjährige Karriere bei Metso aufweisen, wo er unter anderem drei Jahre lang für Vertrieb und Marketing in Italien verantwortlich gewesen war. Nach Metso hatte Pekka dann bei Finpro als Direktor für Marketing und Kommunikation gearbeitet, und seine Rolle hatte darin bestanden, finnischen Unternehmen zu helfen, im Ausland Fuß zu fassen. Des Weiteren war Pekka ebenfalls eine Weile als Geschäftsführer und Partner bei Entre Marketing tätig gewesen. Pekkas technischer Hintergrund, seine bewährte Management-Erfahrung sowie Kenntnis des internationalen Handels gehören wahrscheinlich zu den Eigenschaften, die den Verkauf des Unternehmens an ihn besiegelten.

Pekka Leppälä nahm am 7.4.2010 seine Arbeit als Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzender auf. Pekka beschäftigte Ulla noch zwei Monate und Heikki für weitere sechs Monate, um eine erfolgreiche Übergangsphase sicherzustellen. In der Praxis saßen sich Heikki und Pekka sechs Monate lang in einem Büro gegenüber, und in dieser Zeit fand der wertvolle und unerlässliche Austausch von Know-how statt.

Der Führungswechsel resultierte in einer Veränderung der Unternehmensstruktur sowie einem Ausbau des Personalbestands. Tepcomp beschäftigt derzeit ungefähr 135 Mitarbeiter. Die Design- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens wurde verstärkt, die Aufgaben der Mitarbeiter klar definiert und es erfolgten weitere Investitionen in den Maschinenbestand. Die neueste SMD-Fertigungsstraße, eine Mydata SX100, wurde im Juni 2011 installiert.

2011 zog das Unternehmen in neue, größere Geschäftsräume in der Kaurakatu 46 um, die ehemals der Firma Teleste gehörten. Das geistige Erbe von Tepcomp lebt weiterhin an dem Ort fort, wo vor fast 30 Jahren der Grundstein dafür gelegt wurde.

Verschiedene innovative Geschäftsmöglichkeiten auf dem LED-Markt haben den Grundstein für zukünftige Erfolge gelegt. Die Mitarbeiter von Tepcomp sind der Garant dafür, dass sich das nächste Kapitel in der Geschichte des Unternehmens als spannend erweisen wird.

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